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Orthopädie Regensburg MVZ<br/>- Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie -, Regensburg

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Osteoporose

Entstehung und Erkennung

Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skelettgerüsts, die durch einen Rückgang von Knochenmasse im Vergleich zur alters- und geschlechtsspezifischen Norm gekennzeichnet ist. In der Folge ist die Neigung zu Knochenbrüchen deutlich erhöht.

Folgende Beschwerden können Hinweis auf eine Osteoporose sein:

  • chronische Rückenschmerzen, insbesondere in der Brustwirbelsäule
  • bevorzugt nachts oder morgens auftretende Rückenschmerzen
  • Rückgang der Körpergröße
  • Knochenbrüche ohne äußere Einwirkung

Als Risikofaktoren für die Entstehung von Osteoporose gelten

  • weiblich und älter als 50 Jahre
  • älter als 70 Jahre (Männer und Frauen)
  • familiäre Vorbelastung
  • Östrogenmangel
  • Bewegungsmangel
  • chronische Erkrankungen wie z.B. Magen/Darm-, Nieren-, Schilddrüsenerkrankung, Diabetes
  • Untergewicht
  • länger anhaltender übermäßiger Alkohl-, Koffein- und Nikotingenuss

Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) stellt einen Baustein zur Diagnose, insbesondere auch zur Früherkennung von Osteoporose dar. Andere mögliche Ursachen für z.B. auftretende Rückenschmerzen müssen erkannt und entsprechend behandelt werden. Eine Standard-Röntgenaufnahme kann zur wichtigen Früherkennung von Osteoporose nicht beitragen. Erst der Verlust von mehr als 30 % an Knochenmasse ist im Röntgenbild erkennbar. Lesen Sie mehr zu dieser speziellen Untersuchungsmethode unter Knochendichtemessung.

Vorbeugung und Behandlung

Um oben genannten Risikofaktoren – soweit möglich – vorzubeugen, beachten Sie bitte folgende Empfehlungen für eine „knochengesunde Lebensweise“:

  • regelmäßige körperliche Aktivität und täglicher Aufenthalt im Freien (mindestens 30 min.)
  • ausreichende Grundversorgung mit Calcium mit 1000-1500 mg/Tag als Richtwert (höchster Calciumbedarf während der Schwangerschaft und in höherem Lebensalter!)
  • Meiden von Genussgiften (keine Zigaretten, Alkoholkonsum < 30 g /Tag)
  • vor allem während der Wintermonate zusätzliche Vitamin-D-Substitution von 400 bis 1000 IE pro Tag.

Bei gesunden und mobilen Menschen kann der Calciumbedarf in der Regel durch die entsprechende Ernährung gedeckt werden: durch Milch, Milchprodukte, grüne Gemüsesorten und /oder calciumreiche Mineralwasser. Als Nahrungsergänzung sind Calcium und Vitamin D3 in der Osteoporosetherapie zugelassen.

Die medikamentöse Therapie der Osteoporose wird der/dem Patientin/en Leitlinien-gerecht von ihrem Arzt verordnet. Es gibt verschiedene Medikamente, die individuell ausgewählt werden müssen.

Die individuell zugeschnittene Behandlungsstrategie hängt von Geschlecht, Alter, Grad der Kalkdichteminderung und Begleiterkrankungen ab. Die Festlegung der Therapie bleibt damit einem ausführlichen Beratungsgespräch und Therapieplan durch den Behandler Ihres Vertrauens vorbehalten.

Allgemeiner Hinweis: Diese Informationen sind allgemeiner Art. Sie wurden auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse erstellt. Diese Informationen gelten nicht für jeden einzelnen Patienten und können nicht das persönliche Beratungsgespräch mit ihrem Arzt ersetzen, in dem die für Sie persönlich geltenden speziellen Umstände und die damit verbundenen Risiken und Einschränkungen ausführlich erläutert werden.

Ihr Orthopäden-Team im MVZ

Unsere Gemeinschaftspraxis im Gewerbepark besteht aus 9 Fachärzten, Orthopäden und Unfallchirurgen: Dr. Gerhard Ascher, Dr. Holger Ertelt, Dr. Christoph Maluche, Dr. Thomas Katzhammer, Prof. Dr. Clemens Baier, Dr. Jochen Wolfsteiner, Ulrich Kreuels, Peter Hopp und Dr. Kornelia Ascher.


Wir sind TÜV zertifiziert und führen ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem (QM-System) nach ISO 9001.
Wissenschaftlich anerkanntes Qualitätssicherungssystem AQS1 "Ambulantes Operieren".