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Orthopädie Regensburg MVZ<br/>- Facharztzentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie -, Regensburg

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Achillessehnenentzündung

Die akute Achillessehnenentzündung ist ein häufiges Problem bei sportlicher Dauerbelastung. Allerdings kann sie auch – gerade im mittleren Lebensalter – spontan ohne sportliche Belastung auftreten. Die Ursachen sind dabei vielfältig.

Die Entzündungen unterscheiden sich in der Lokalisation an der Achillessehne selber. Häufig ist die Sehne selbst entzündet, was sich mit einer deutlichen Verdickung, meist kolbenförmiger Auftreibung der Sehne darstellt. Zusätzlich oder alleine kommt es zu Entzündungen des Sehnengleitgewebes um die Achillessehne herum, im weiteren Sinne wie eine Sehnenscheidenentzündung, wobei die Struktur dieses Gleitgewebes sich von einer normalen Sehnenscheide unterscheidet. Nicht selten tritt auch eine Entzündung der Ansatzzone der Achillessehne am Fersenbein auf.

Alle diese Entzündungen sind vergesellschaftet mit einem Belastungsschmerz beim Gehen, einem gestörten Abrollverhalten und einer lokalen Druckschmerzhaftigkeit, was sich gerade beim Schuhdruck besonders bemerkbar macht.

Bei chronischen Verlaufsformen, gerade der Achillessehnenentzündung selbst, kommt es leider nicht selten zu Teil- oder Komplettrupturen der Sehnen aufgrund der Gewebsschädigung durch die anhaltende entzündliche Reaktion an der Achillessehne. Einrisse der Sehne durch die reine Sehnengleitgewebeentzündung oder die Ansatzentzündung der Sehne sind dagegen sehr selten.
Die Behandlung der Achillessehnenentzündung unterscheidet sich wiederum zwischen der eigentlichen Sehnenentzündung und der Gleitgewebeentzündung. Es kommen bei der Gleitgewebeentzündung in bestimmten Fällen die lokalen Infiltrationen des Gleitgewebes mit ein bis zwei Spritzen zur Anwendung um die Entzündung dieses Gewebes wieder zu reduzieren, was durch die direkte Umflutung lokal möglich ist.

Keinen Erfolg mit Spritzen hat man dagegen bei der Entzündung der Achillessehne selber, die in ihrem dicken Gewebe überhaupt nicht einer lokalen Infiltration zugänglich ist. Es ist sogar schädlich für die Achillessehne, hier mit Cortison-Infiltrationen bei entzündetem Sehnengewebe zu therapieren.

Bei der Achillessehnenentzündung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie, die regelmäßige Dehnung nach dem Prinzip von Herrn Alfredson, was nach kurzer Anlernphase durch den Arzt oder Physiotherapeuten vom Patienten einfach durchgeführt werden kann und auch sehr regelmäßig über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten durchgeführt werden muss.

Neue Studien von Professor Rompe zeigten allerdings auch, dass neben diesem so genannten exzentrischen Dehnen der Achillessehne ein deutlich besserer Therapieerfolg erzielt werden kann, wenn gleichzeitig mit der repetitiven radialen, niedrig energetische Stoßwellentherapie nach dem EMS-Verfahren behandelt wird (siehe Rompe et al; 2009; American Journal of Sports medicine 37:463).

Autor: Dr. Christoph Maluche

Ihr Orthopäden-Team im MVZ

Unsere Gemeinschaftspraxis im Gewerbepark besteht aus 9 Fachärzten, Orthopäden und Unfallchirurgen: Dr. Gerhard Ascher, Dr. Holger Ertelt, Dr. Christoph Maluche, Dr. Thomas Katzhammer, Prof. Dr. Clemens Baier, Dr. Jochen Wolfsteiner, Ulrich Kreuels, Peter Hopp und Dr. Kornelia Ascher.


Wir sind TÜV zertifiziert und führen ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem (QM-System) nach ISO 9001.
Wissenschaftlich anerkanntes Qualitätssicherungssystem AQS1 "Ambulantes Operieren".