section_mobile_logo_top
section_topline
+49 (0)941 - 46 31 70
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Termine unter: +49 (0)941 - 46 31 70
section_navigation
Orthopädie Regensburg MVZ - Gewerbepark C10
section_component
Die Arthrose am oberen Sprunggelenk trifft in den meisten Fällen als Spätfolge nach einem Unfall auf. Chronische Instabilitäten oder frühere Knochenbrüche mit Gelenkbeteiligung sind als Ursache auszumachen. An 2. Stelle steht eine rheumatische Erkrankung als Ursache der Arthrose. Ähnlich wie bei anderen großen Gelenken ist die Beschwerdesymptomatik oft wechselnd. Im Spätstadium der Erkrankung besteht sehr häufig ein nächtlicher Ruheschmerz, ein morgendlicher Anlaufschmerz und eine stark eingeschränkte Gehstrecke.

sprunggelenksarthrose 1
Unser Therapiekonzept besteht auch hier zunächst in einer konservativen Behandlung: Physiotherapie, selbständiges Bewegungstraining, Bandagen/Orthesen, Einlagen sowie Schuhzurichtungen (Sohlenversteifung mit Abrollhilfe), überknöchelhohes Schuhwerk und Infiltrationen (Hyaluronsäure, Corticoide, Eigenblut) stehen zur Verfügung. Ergänzend kann in fortgeschrittenen Fällen eine orthopädische Maßschuhversorgung erfolgen.

Sollten sämtliche Maßnahmen ausgeschöpft sein, kommen als operative Verfahren im Anfangsstadium bzw. mittlerem Stadium eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung), im Endstadium ein künstliches oberes Sprunggelenk oder eine Gelenkversteifung (Arthrodese) in Betracht.

Arthroskopisch können störende Verknöcherungen, die die Beweglichkeit einschränken oder freie Gelenkkörper entfernt werden. Abgeschliffene oder aufgeplatzte Knorpelanteile werden geglättet. Liegt der Knochen kleinflächig frei, kann durch Mikrofrakturierungstechniken (Anbohren der knöchernen Gelenkoberfläche) eine Knorpelneubildung (sog. Ersatzknorpel) angeregt werden.

Aufgrund der bisher begrenzten Standzeiten eines künstlichen oberen Sprunggelenks, ist für jüngere Patienten die Versteifung vorteilhaft. Oft ist die Einschränkung der Mobilität nicht so stark wie angenommen. Das Abrollen des Fußes wird durch das angrenzende Fußwurzelgelenk teilweise übernommen. Die Versteifungsoperation erfolgt in der Regel mit Titanschrauben. Manche Fälle können arthroskopisch gestützt durchgeführt werden. Postoperativ sollte das Bein für etwa 6 Wochen entlastet und anschließend für weitere 6 Wochen teilbelastet werden. Während dieser Phase ist der Fuß und Unterschenkel in einem Walker (einer Art Gehgips, den man ablegen kann) ruhiggestellt. Durch begleitende Röntgenkontrollen wird der Fortschritt der Knochenheilung verfolgt. In der Regel folgt zum Belastungsaufbau im ersten Jahr der Operation die Mobilisierung im orthopädischen Maßschuh.

Bei älteren Patienten kann der Einbau eines künstlichen oberen Sprunggelenks in Betracht gezogen werden. Auch hier sollte immer vor der Entscheidung zur Operation eine zweite Meinung eingeholt werden. Ein künstliches oberes Sprunggelenk (OSG-TEP) besteht aus 3 Komponenten: 1 Metallgleitfläche, die die Unterkante des Schienbeinknochens überdeckt und meist mit einem kleinen Zapfen im Knochen verankert ist. 1 weitere Metallgleitfläche, die den hinteren Teil des Sprungbeinknochens überkront. Als Gleitkern steht ein sog. Inlay aus hochvernetztem Kunststoff zur Verfügung. Die Metallkomponenten sind an ihrer Rückseite mit einer knochenaktiven Substanz beschichtet und wachsen in den Knochen ein. Eine Zementverankerung ist meist nicht erforderlich.

Postoperativ erfolgt die Mobilisierung für etwa 6 Wochen im Walker. Eine 3-wöchige Anschlussheilbehandlung schließt sich i. d. R. 8 Wochen nach der Operation an.
Allgemeiner Hinweis: Diese Informationen sind allgemeiner Art. Sie wurden auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse erstellt. Diese Informationen gelten nicht für jeden einzelnen Patienten und können nicht das persönliche Beratungsgespräch mit ihrem Arzt ersetzen, in dem die für Sie persönlich geltenden speziellen Umstände und die damit verbundenen Risiken und Einschränkungen ausführlich erläutert werden.

Ihr Orthopäden-Team im MVZ

Unsere Gemeinschaftspraxis im Gewerbepark besteht aus 9 Fachärzten, Orthopäden und Unfallchirurgen:
tuev iso 9001 320x320
Wir sind TÜV zertifiziert und führen ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem (QM-System) nach ISO 9001.

aqs1 320x320
Wissenschaftlich anerkanntes Qualitätssicherungssystem AQS1 "Ambulantes Operieren".

direkter Draht zu uns

Sie haben noch weitere Fragen? Gerne rufen wir Sie zurück, um mit Ihnen einen Termin zu vereinbaren: Füllen Sie unser Kontaktformular aus, wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzten.
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir versuchen Ihre Anfrage so schnell wie möglich zu beantworten. Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir es dennoch einmal nicht so schnell schaffen.

Orthopädie Regensburg MVZ
    section_breadcrumbs
    footer