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Orthopädie Regensburg MVZ - Gewerbepark C10
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Knorpelverletzungen am oberen Sprunggelenk
 
Knorpelverletzungen am oberen Sprunggelenk entstehen meist. posttraumatisch. Durch das sehr häufige Umknicken, das sog. Supinationstrauma, kann es zu akuten Abscherverletzungen des Knorpels kommen. Häufigeres Umknicken bzw. chronische Instabilitäten können zu Durchblutungsstörungen des Knorpel-Knochen-Übergangs und zu sog. osteochondralen Läsionen führen.

Akute Verletzungen mit abgescherten Knorpelanteilen sollten zeitnah arthroskopisch versorgt werden. Hierbei wird das Gelenk minimal-invasiv gespült und der verletzte Knorpel, sofern möglich, mit resorbierbaren Stiften refixiert.

Chronische Verletzungen, wie o.g. osteochondrale Läsionen, können bei Beschwerdefreiheit unter Umständen beobachtet und regelmässig kontrolliert werden. Bei ständigen Schmerzen besteht die Möglichkeit einer knorpelregenerativen, operativen Therapie durch das sog. AMIC-Verfahren (Autologe Matrix-induzierte Chondrozytogenese). Bei dieser von unserem Spezialisten PD Dr. Baier häufig angewendeten Methode wird der erkrankte Knorpel und Knochen über einen minimal-invasiven Muskelschonenden Zugang entfernt. Der Defekt wird mit körpereigenem Knochenmark, welches aus dem unteren Schienbeinknochen über den gleichen Zugang gewonnen wird, aufgefüllt. Darauf wird passgenau eine resorbierbare Membran aus biologischem Kollagen fixiert. Diese Membran bildet ein optimales Milieu für die Entstehung und Bildung neuen Knorpels.

Postoperativ muss das operierte Bein für 6 Wochen teilbelastet werden. Ein spezielles, auf Sie abgestimmtes Physiotherapieprogramm, wird für etwa 3 Monate durchgeführt.



Achillessehnenriss

Ein Riss der Achillessehne ist eine häufige Sportverletzung. Üblicherweise tritt dies im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf. Ein Riss der Sehne wird i.d.R. mittels Untersuchung und Ultraschall diagnostiziert. Wenn sich die gerissenen Sehnenenden in der Ultraschalluntersuchung annähern lassen, kann die Verletzung konservativ behandelt werden. Wenn die Sehnenenden nicht angenähert werden können, wird die operative Versorgung empfohlen. Bei frischen Sehnenrissen kann die Operation häufig minimal-invasiv über einen kleinen 2-3cm langen Schnitt durchgeführt werden. Bei älteren Verletzungen bzw. ungewöhnlichen Rupturlokalisationen, muss der Eingriff „offen“ durch einen etwas längeren Hautschnitt, erfolgen. Wenn immer möglich, wird der Eingriff durch unsere Fuß-/Sprunggelenksspezialisten minimal-invasiv durchgeführt.

Postoperativ erfolgt die Mobilisierung über 6-8 Wochen mit einem Walker (sog. Gehgips). Die Belastung wird je nach Verletzungsausmaß vom Operateur festgelegt.



Achillessehnentendinose

Eine häufige Erkrankung der Achillessehne ist die chronische Verdickung und Entzündung der Sehne, typischerweise im mittleren Drittel. Durch Verkürzung der Wadenmuskulatur, Überbeanspruchung und Verschleiß persistiert, häufig in der mittleren Lebensdekade, eine schmerhafte Schwellung. Diese beeinträchtigt oft nicht nur die sportliche Leistungsfähigkeit, sondern auch die Mobilität im Alltag.

Durch ein frühzeitig umgesetztes, konsequentes Therapiekonzept mit exzentrischen Dehnungsübungen, Physiotherapie und Infiltrationen mit Plättchenreichem Plasma, die sog. Eigenbluttherapie, kann die lokale Regeneration angeregt werden und die Entzündung heilt aus. In ausgeprägten Fällen empfehlen wir z.T. auch zusätzlich eine Ruhigstellung im Walkerstiefel für einige Wochen.

Bei therapieresistenten Beschwerden kann im Einzelfall auch eine kleine Operation Abhilfe schaffen. Hier wird die Sehnenhülle (=Peritendineum) gespalten und zusätzlich das degenerativ veränderte Gewebe aus der Achillessehne entfernt. Die Nachbehandlung im Walkerstiefel, für einige Wochen erfolgt je nach Ausmaß unter Teil- oder Vollbelastung.



Plantarfasziitis

Ein häufig auftretender quälender Fersenschmerz, meist am unteren, inneren Fersenrand, wird durch eine Entzündung der Fußsohlensehne, der sog. Plantarfaszie, hervorgerufen. Im Volksmund wird die Erkrankung auch „Fersensporn“ genannt. Ein im Röntgen sichtbarer Knochensporn ist häufig nur ein begleitender Zufallsbefund und nicht ursächlich für die Beschwerden.

Die Erkrankung kann gut konservativ behandelt werden, zeichnet sich aber durch einen langen Krankheitsverlauf von 6-12 Monaten aus. Zur erfolgreichen Therapie haben wir ein sinnvolles Stufenkonzept entwickelt:

Basis ist ein 2x tägliches, kurzes Dehnprogramm mit (exzentrischer) Wadenmuskeldehnung und Fußsohlendehnung. Durch die häufig verkürzte Wadenmuskulatur kommt es zu einer Fehlstellung des Fersenbeins, was die Spannung der Fußsohlensehne erhöht und diese anfällig für Entzündungen macht. Begleitend erfolgt eine Einlagenversorgung mit Stütze des inneren Längsgewölbes des Fuß und langgezogener Weichbettung des schmerzhaften Areals an der Ferse.

Ergänzend können physiotherapeutische Maßnahmen, bspw. Spiraldynamik, oder eine Injektion durchgeführt werden. Bei fortbestehenden Beschwerden kann eine Reizbestrahlung oder die Stoßwellentherapie die Schmerzen lindern. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen seit 1.1.2019 einen Teil der Behandlungskosten. Sollte die Therapie dennoch nicht anschlagen, kann eine kleine Operation Abhilfe schaffen.

Bis auf die Reizbestrahlung (durch die Nuklearmedizin) werden sämtliche Behandlungsmethoden in unserer Praxis angeboten.
Allgemeiner Hinweis: Diese Informationen sind allgemeiner Art. Sie wurden auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse erstellt. Diese Informationen gelten nicht für jeden einzelnen Patienten und können nicht das persönliche Beratungsgespräch mit ihrem Arzt ersetzen, in dem die für Sie persönlich geltenden speziellen Umstände und die damit verbundenen Risiken und Einschränkungen ausführlich erläutert werden.

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Unsere Gemeinschaftspraxis im Gewerbepark besteht aus 9 Fachärzten, Orthopäden und Unfallchirurgen:
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Wir sind TÜV zertifiziert und führen ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem (QM-System) nach ISO 9001.

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