Positive Behandlungsergebnisse mit der fokussierten und radialen Stoßwellentherapie

Bestens bewährt hat sich seit 1995 der Einsatz von hochenergetischem Ultraschall in der Orthopädie.
Insbesondere bei chronischen Schulterschmerzen, Sehnenverkalkungen, Tennisellenbogen, Golferellenbogen und Fersensporn sind Operationen und mehrfache Cortisoninjektionen in mehr als 2/3 der Erkrankungsfälle vermeidbar.

Die geräteaufwändige und damit relativ teure fokussierte Stoßwellentherapie ist insbesondere angezeigt bei schlecht heilenden Knochenbrüchen (Pseudarthrosen), bei Knochendurchblutungsstörungen (Knochenmarksödemsyndrom, Knochennekrosen) und nach jüngsten Erkenntnissen auch bei schlecht heilenden Wunden. Für diese Anwendungen ist der zielgerichtete Einsatz hoher Energiestufen erforderlich, die kleinere Geräte nicht leisten können.

Für alle anderen oberflächennahen Indikationsgebiete ist die mechanisch arbeitende radiale Stoßwelle mit sehr viel geringeren Einsatzkosten eine bewährte und ausreichende Alternative. Die radiale Stoßwellentherapie hat zudem den Vorteil der hohen Stoßwellenerzeugungsfrequenz, die uns neue Anwendungsgebiete z.B. bei Muskelfunktionsstörungen eröffnet hat. Diese sog. Triggerpunktstoßwelle kann in geeigneten Fällen chronische Muskel- und Bindegewebsschmerzsyndrome auflösen, die früher nicht oder mit nur sehr schmerzhaften Drucktechniken behandelbar waren.

Schwierigkeit: Die gesetzlichen Krankenkassen verweigern derzeit die Leistung für die Stoßwellentherapie, weil angeblich noch keine ausreichend wissenschaftlich fundierten Langzeitstudien vorliegen. Anträge auf ausnahmsweise Erstattung können trotzdem Erfolg haben, wenn alle sonstigen Behandlungsmöglichkeiten versagt haben.
Bei Ablehnung der Kostenübernahme sollten Sie sich mit uns über die für Sie anfallenden Kosten unterhalten.